Gemeinderatssitzung vom 22.10.2018

In der Gemeinderatssitzung am 22.10.2018 wurden im öffentlichen Teil vor allem Bauanträge behandelt, die ich wie üblich hier nicht betrachten werde. Folgende Themen wurden darüber hinaus behandelt:

Friedhöfe in den Ortsteilen

Auf Antrag unserer Gemeinderätin Ingrid Metz wurde beschlossen, auf den Friedhöfen in den Ortsteilen Roßbrunn und Mädelhofen alternative Bestattungsmöglichkeiten wie Urnengemeinschaftsfelder oder auch Baumbestattungen zu prüfen. Für letzteres sollte auch die Pflanzung von Bäumen geprüft werden, da es zurzeit in Roßbrunn keine Bäume auf dem Friedhof gibt. Für mich ist es sehr wichtig, dass es auf den Friedhöfen vielfältige Bestattungsmöglichkeiten gibt, die den Wünschen der Menschen Rechnung tragen. Deswegen begrüße ich den Antrag und den Beschluss sehr.

Kindergarten

Aufgrund von einem Hinweis von Eltern habe ich nach dem Sachstand zum Kindergarten gefragt. Zuletzt war beschlossen worden, am Kindergarten St. Martin die Möglichkeit eines kurzfristigen Anbaus zu untersuchen, um so den akuten Bedarf an Kinderkrippen- (ab 2019) und Kindergartenplätzen (ab 2021) zu decken. Nach der Auskunft der Verwaltung wird nun angestrebt, am Kindergarten St. Martin kurzfristig einen Anbau in Modulbauweise zu schaffen. Ein normaler Anbau wäre innerhalb des gegebenen Zeitrahmens nicht zu realisieren und würde nach Angaben der Verwaltung 700.000 bis 1.200.000 € kosten. Langfristig wird angestrebt, als Ersatz für den Kindergarten St. Gertrud einen neuen, großen Kindergarten im Westteil des Ortes zu errichten.

Ich bleibe dabei, dass schnell eine Möglichkeit geschaffen werden muss, um den Bedarf zu decken. Dabei darf es nicht dazu kommen, dass die Situation im Kindergarten St. Martin, dass Krippenkinder die Einrichtung wechseln müssen, wenn sie ins Kindergartenalter kommen, verschlimmert wird. Eigentlich müsste diese Situation schnellstmöglich gelöst werden. Ich gehe davon aus, dass die Verwaltung hierzu einen tragfähigen Vorschlag machen wird. Darüber hinaus erscheint es mir immer fragwürdiger, dass 2014 mit CSU/FW-Mehrheit gegen einen Antrag der Grünen/SPD beschlossen wurde, keine vierte Gruppe am Kindergarten St. Martin zu bauen. Die damals versprochene extrem schnelle nachträgliche Realisierbarkeit einer vierten Gruppe scheint nun nämlich nicht so gegeben zu sein.

Nachtbus

Auch in Sachen Nachtbus, der dank unserer Initiative seit 1.1.2018 in der Nacht von Samstag auf Sonntag verkehrt, habe ich nachgefragt. Nach Auskunft der Verwaltung wird er gut genutzt und im nächsten Jahr dadurch, dass mehr Gemeinden mitmachen, für die Gemeinde voraussichtlich nur noch 1200 € statt 3600 € pro Jahr kosten.

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