Nachtfaschingszug 2018?

In der Gemeinderatssitzung am 27. März 2017 wurde über die Durchführung eines Nachtfaschingszuges in Waldbüttelbrunn 2018 diskutiert. Bisher wurde in den Jahren 2014 und 2016 jeweils ein Nachtfaschingszug mit anschließender Party in der ehemaligen TSG-Halle veranstaltet. Nun möchte die Zukunftswerkstatt wiederum im Zweijahresrythmus einen Nachtfaschingszug 2018 organisieren.

Probleme beim Faschingszug 2016

Zunächst wurden von Bürgermeister Klaus Schmidt und Gemeinderat Daniel Steinmetz (der gleichzeitig auch Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr ist) verschiedene Probleme, die es vor allem beim Nachtfaschingszug 2016 gab, vorgetragen. Insbesondere bei der Party in der Halle sei es viel zu voll gewesen und um ein Haar zu einer Panik gekommen. Allgemein wäre jedoch der Besucher*innenansturm unterschätzt worden und es habe deswegen und auch wegen des Alkoholisierungsgrades der Besucher*innen viele Einsätze von Polizei und Rettungskräften gegeben. Der Bürgermeister erklärte deswegen, er halte eine neuerliche Abschlussparty in der ehemaligen TSG-Halle für nicht durchführbar. Die Party solle deswegen in kleinerem Rahmen auf dem in der Nähe gelegenen Parkplatz der Ballsporthalle stattfinden, sofern es wieder eine Party geben solle.

Nachtfaschingszug eine Bereicherung für den Ort

Man kann zum Thema Fasching stehen wie man möchte (ich persönlich muss sagen, dass Fasching nicht meine Party ist), jedoch halte ich die Existenz eines Nachtfaschingszuges, zumal in einem lediglich zweijährigen Rythmus, für eine Bereicherung für Waldbüttelbrunn. Für die partywilligen Menschen im Dorf und auch in den Nachbardörfern ist der Faschingszug ein Event, das man ihnen nicht nehmen sollte, solange es immer wieder engagierte Ehrenamtliche gibt, die diesen Zug organisieren. An dieser Stelle sei den Ehrenamtlichen der Zukunftswerkstatt für ihr Engagement noch einmal herzlich gedankt!

Sicherheitsaspekte ernst nehmen

Nichtsdestotrotz sollten die Sicherheitsaspekte, die sich mit der Durchführung des Faschingszuges ergeben, dringend beachtet und angegangen werden. Ein Faschingszug ist nur dann ein wirklich gelungenes Event, wenn er so organisiert ist, dass es möglichst zu keinen größeren Unfällen kommt. Dazu gehört eine qualifizierte Begleitung des Zuges und auch der After-Party durch Sicherheits- und Rettungskräfte sowie für die Party eine Location, in der sich nicht die Probleme mit z.B. Fluchtwegen ergeben wie in der ehemaligen TSG-Halle. Ich habe mich deswegen dafür ausgesprochen, die Party wie vom Bürgermeister vorgeschlagen auf dem Parkplatz der Ballsporthalle als Freiluft-Party durchzuführen. Weiterhin habe ich mich – gerade in meiner Eigenschaft als Jugendbeauftragter – dafür eingesetzt, dass auch an ein Jugendschutzkonzept gedacht wird. Nur so ist ein wirklich verantwortungsvoller Umgang mit Alkoholkonsum zu gewährleisten.

Beschluss letztlich vertagt

Auf Antrag des Gemeinderates Andreas Gese wurde der Beschluss über die Durchführung des Nachtfaschingszuges einstimmig vertagt, um Vertreter*innen der Polizei zu den sicherheitstechnischen Aspekten anzuhören und so in einer der nächsten Sitzungen einen qualifizierten Beschluss fassen zu können. Ich hoffe, dass wir alle zusammen an einem Strang mit einem sinnvollen Konzept einen schönen Nachtfaschingszug 2018 ermöglichen können.

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Hinweis: Das als Titelbild genutzte Bild stammt von der Plattform Pixabay. 

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